Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde (ACCC) hat heute beim Bundesgericht Klage eingereicht. Sie wirft Microsoft Australien und seiner Muttergesellschaft vor, gegenüber fast 2,7 Millionen Nutzern irreführende Angaben zur Integration des KI-Assistenten Copilot in die Microsoft 365-Pläne gemacht zu haben.
Die Behörde wirft Microsoft vor, Nutzern mit automatischer Verlängerung seit Ende Oktober 2024 mitgeteilt zu haben, sie müssten Copilot akzeptieren und einen höheren Preis zahlen oder ihr Abonnement kündigen, ohne die Existenz einer Classic-Tarifoption mit bestehenden Funktionen offenzulegen.
Der Beschwerde zufolge müssen Nutzer den Kündigungsprozess durchlaufen, um den Classic-Tarif zu finden, der es ihnen ermöglicht, bestehende Dienste ohne Copilot zum ursprünglichen Preis weiter zu nutzen. Die ACCC behauptet, dass Microsofts mangelnde Offenlegung dieser Option einen potenziellen Verstoß gegen den Verbraucherschutz darstellt.